KUKA AG

05/14/2019 | Press release | Distributed by Public on 05/14/2019 04:16

Robotik-Forschungsprojekt an der Hochschule Gelsenkirchen

Der Ball wird nach wie vor durch Lichtgitter geworfen. Daraus errechnet die Steuerung des KUKA Roboters den Punkt, an dem der Ball im Fangbereich des Roboters landet. 'Neu ist, dass nun zusätzlich der horizontale Fangpunkt unter Verwendung weiterer Lichtgitter ermittelt und von einer Steuerungseinheit berechnet wird', sagt Robin Krüger. 'Die Robotersteuerung synchronisiert aus horizontalem und vertikalem Signal den exakten Fangpunkt.'

Die Entwicklung eines Greifer-Systems für den Roboterarm erforderte besondere Kreativität. Robin Krüger nahm sich die Greifer von den Plüschtier-Automaten auf der Kirmes als Vorbild. Per 3D-Druck wurden die entsprechenden Greiffinger gefertigt. Für die notwenige Energie des Greifer-Systems sorgen automatisch vorgespannte Fitnessbänder. Beim Aufprall des Balls in der Mitte des Greifers löst ein Mechanismus die gespannten Greiffinger, die den Ball fest umschließen. Eine schnellere Reaktion ist kaum möglich.