Evonik Industries AG

10/14/2021 | Press release | Distributed by Public on 10/14/2021 05:56

Evonik baut neue Alkoholate-Anlage in Südostasien

  • Neue Anlage soll asiatischen Markt bedienen
  • Basic Engineering-Phase wird 2022 abgeschlossen
  • Investition im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich

Evonik will in Südostasien eine neue Anlage zur Herstellung von Methylat bauen. Damit stärkt der Konzern sein weltweites Geschäft mit Alkoholaten, die insbesondere als Katalysator zur Biodieselherstellung aber auch in Syntheseanwendungen der Pharma- und Agroindustrie benötigt werden. Die Größe der Investition liegt im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich.

Die Investition folgt konsequent der Strategie, die Position als einer der weltweit größten Alkoholate-Produzenten auszubauen: "Neben unseren Produktionsanlagen in Europa, Nord- und Südamerika ist Asien das fehlende Puzzlestück, um alle relevanten Märkte regional bedienen zu können," so Alexander Weber, Leiter Marketing and Sales des Geschäftsgebietes Functional Solutions.

Geplant ist der Produktionskomplex als World-Scale-Anlage. Damit wird der wachsenden Nachfrage nach Alkoholaten in der dynamischen Region Rechnung getragen. Weber: "Wir wollen langfristig die Bedarfe unserer Kunden decken, das drückt sich auch im geplanten Produktionsvolumen aus, mit dem wir den asiatischen Markt bedienen können."

Nach dem Abschluss mehrerer Studien zur Durchführbarkeit befindet sich das Projekt derzeit in der Basic-Engineering-Phase, die 2022 abgeschlossen sein wird. In dieser Phase werden die grundsätzlichen Anforderungen an die Anlage in ersten Bauplänen umgesetzt und Details zu Produktions- und Investitionsvolumen weiter ausgearbeitet.

Evonik produziert aktuell Alkoholate an drei weiteren Standorten weltweit: Argentinien, USA und Lülsdorf in Deutschland. Die Anlage in Lülsdorf wird zum Ende des Jahres 2027 aufgrund regulatorischer Verordnungen den Betrieb einstellen. In Europa soll dann eine weitere Investition auch über das Jahr 2027 hinaus die Versorgung der Märkte sicherstellen.