Alfred Ritter GmbH & Co. KG

01/24/2020 | News release | Distributed by Public on 01/24/2020 07:18

„in Papier“: Mehr als nur ein Trend

Liebe Blogleser,

eine überschaubare Anzahl in Papier verpackter RITTER SPORT Tafeln, die Kommunikation hier über den Blog und unsere Social-Media-Kanäle, der Aufruf an euch, sich als Tester zu bewerben. Ist das nicht alles nur eine Marketing-Aktion? Nein, ist es nicht. Es ist viel mehr als das.

Die erste RITTER SPORT 'in Papier' ist ein konkretes Beispiel dafür, wie wir unseren Anspruch, im Einklang mit Mensch und Natur zu wirtschaften, mit Leben füllen. Denn es geht um nichts Geringeres als darum, eine ressourcenschonende und umweltfreundliche Verpackung zu finden. Und das ist sehr viel komplexer, als man auf den ersten Blick vermuten würde.

Über die Anforderungen, die wir an ein Verpackungsmaterial stellen, habe ich euch in meinem letzten Blogbeitrag schon einiges berichtet. Wir bewegen uns hier immer in einem Spannungsfeld zwischen optimalem Produktschutz einerseits und bestmöglicher Umweltverträglichkeit andererseits. Das war übrigens auch in der Vergangenheit so. Die Einstoffverpackung aus Polypropylen, wie wir sie heute verwenden, ist diesem Anspruch lange Zeit gerecht geworden. Sie schützt die Schokolade vor äußeren Einflüssen, spart gegenüber herkömmlichen Verpackungen zugleich Material und Energie und ist vollständig wiederverwertbar. Alles Gründe, warum auch viele andere Schokoladenmarken nach und nach auf dieses Material umgestellt haben.

Heute müssen wir jedoch unter Nachhaltigkeitsaspekten den einen oder anderen Punkt anders beurteilen: die niedrige Recyclingquote hierzulande und fehlende Möglichkeiten der Wiederverwertung in anderen Ländern zum Beispiel. Deshalb arbeiten meine Kollegen in der Verpackungsentwicklung schon seit geraumer Zeit an Alternativen. Die ressourcenschonende Herstellung eines Materials ist dabei ein extrem wichtiger Punkt. Deshalb ist unser oberstes Ziel auch die Kreislauffähigkeit, also die Wiederverwertbarkeit. Denn egal welches Material ich produziere, ich verbrauche dabei Rohstoffe und Energie. Wird das Material danach nur einmal benutzt, sind die dafür verwendeten Rohstoffe quasi verloren. Deshalb setzen wir auch nicht auf ein kompostierbares Material zum Beispiel aus Stärke, weil das immer bedeuten würde, dass Energie und Rohstoffe für die einmalige Verwendung eines Materials - man muss es so deutlich sagen - verschwendet würden.

Also brauchen wir etwas, das sich einfach wiederverwerten lässt. Wie zum Beispiel Papier. Das wiederum stellt uns beim Thema Produktschutz vor besondere Herausforderungen. Ihr seht, es ist ein extrem langer Weg. Und auf diesen Weg wollen wir euch gerne mitnehmen. Deshalb der ganze Aufwand für ein paar in Papier verpackte RITTER SPORT Tafeln. Denn wir sind noch lange nicht am Ziel.