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Foreign Office of the Federal Republic of Germany

08/20/2019 | Press release | Distributed by Public on 08/20/2019 02:20

20.08.2019 Artikel

'Caring for Our Common Future'- die gemeinsame Zukunft der Menschen und unseres Planeten gestalten

Das Friedenspotential von Religionsgemeinschaften stärken - das ist das Ziel der 10. Weltversammlung der Organisation 'Religions for Peace' (RfP). Das Auswärtige Amt begleitet mit seinem Referat 'Religion und Außenpolitik' diese Versammlung inhaltlich und organisatorisch: Religion und Diplomatie sollen in Lindau miteinander verknüpft und Verabredungen zur verstärkten Zusammenarbeit getroffen werden.

In diesem Jahr ist Leitmotto der Versammlung: 'Caring for Our Common Future'. Über alle Grenzen hinweg soll die Verantwortung von Religionsgemeinschaften für die Zukunft der Menschen und unseres Planeten erörtert und konkretisiert werden.

Der Leiter der Abteilung Kultur und Kommunikation im Auswärtigen Amt, Andreas Görgen sagte:

Es freut mich, dass sich Vertreterinnen und Vertreter der Religionsgemeinschaften aus aller Welt in Lindau den Herausforderungen unserer Zeit stellen. Wir sind gespannt auf ihren Beitrag zu einer gerechteren, friedlicheren, versöhnten und nachhaltigeren Welt.

'Religions for Peace'- die weltweit größte interreligiöse Organisation

'Religions for Peace' wurde 1970 bei einer ersten Weltversammlung begründet und hat heute 90 nationale Mitgliedsverbände. Es besteht aus einem Netzwerk von religiösen Führungspersönlichkeiten, das sich auf globaler, regionaler und lokaler Ebene organisiert, um sich für Friedenspolitik und gesellschaftspolitische Verantwortung einzusetzen.

Hierbei arbeitet 'Religions for Peace'zusammen mit Regierungen und internationalen Organisationen (unter anderem , , ). Seit 1973 ist 'Religions for Peace'als Nichtregierungsorganisation bei den Vereinten Nationen in New York akkreditiert, wo sich auch das zentrale Büro befindet, das genau gegenüber dem -Hauptquartier liegt.

Seit 1970 findet alle 5 Jahre eine Weltversammlung von 'Religions for Peace'statt, bei der Religionsvertreter aus aller Welt und aller relevanter Religionen zusammenkommen. In Lindau werden ca. 900 Delegierte aus über 100 Ländern erwartet.